Die Erblasten

Das Jahr 2009 erschien wie ein einziges annus horribilis für die Wirtschaft, besonders für familiengeführte Firmen: Die Namen Schickedanz, Schaeffler, Merckle machten Schlagzeilen, es waren schlechte, manchmal traurige. Welche Zukunft hat die Tradition des Familienunternehmens noch?

Leichtes Licht

Tom Dixon ist einer der einflussreichsten Designer der Welt. Nun bat ihn der Autokonzern Audi, für die Weltpremiere des neuen A8 eine Lichtinstallation zu schaffen. Das Ergebnis war mehr als einleuchtend

Zartes Erbe

Monique Meier setzt seit 30 Jahren mit „En Soie“ eine alte Seidentradition fort. Heute arbeitet die ganze Familie daran

Hoher See

Das Baur au Lac in Zürich ist das älteste familiengeführte Grand Hotel der Welt. Doch richtig alt sollte es nicht mehr länger aussehen, deshalb wurde es nun einer Jugendkur unterzogen. Was soll man sagen: Würdevoller kann man sich das Ergebnis einer Renovierung kaum vorstellen

Stoff in Papierform

Das Seidentuch von Hermès erfreut sich seit Jahrzehnten großer Beliebtheit. Nun erzählt ein Buch davon

Das Onassis-Boot
vom Bodensee

Die heutigen Kunststoffboote sehen
sogar billig aus, wenn sie sehr
teuer sind. Nun hat ein deutscher
Bootsbauer eine schöne Tradition wieder
aufgegriffen – und in Handarbeit die derzeit größte Holz-Motoryacht der Welt gebaut

Das optimierte Kind

Baby-Englisch, deutsch-chinesische Krabbelgruppe, Kinder-Yoga: Viele Eltern schicken ihren Nachwuchs erst in abstruse Kurse, dann auf Privatschulen – auch um nicht
als Fördermuffel dazustehen. Warum haben
wir das Vertrauen in unsere Kinder verloren?

Die Musterknaben

Tapeten sind heute Massenware, Design am laufenden Meter. Kein Wunder also, dass sie die Konkurrenz gegen den weißen Anstrich fast immer verlieren. Zwei deutsche Kunsthandwerker nehmen den Kampf gegen farblose Wände an – und wiedererwecken damit auch den Wohnstil verblasster Epochen

eMail von Mozart

Freenet-Chef Christoph Vilanek kennt die Kommunikations-Gepflogenheiten der Deutschen wie kaum ein anderer. Durch Mail, SMS & Co. werden die Kontakte vielfältiger, sagt er, aber wir müssen mehr denn je: miteinander reden

Wird es morgen schön?

Sind wir bald alle Chinesen? Werden wir
fliegen können? Beten wir zu Allah? Oder
zu Big Brother? Oder ist 2012 alles vorbei?
Der Berliner Physiker, Science-Fiction-Autor
und Zukunftsforscher Karlheinz Steinmüller über die Zukunft an und für sich